Frage:
Häufig werde ich als Autor um die Übersendung von PDF-Reprints meiner Artikel gebeten. Ist dies gestattet? Gedruckte Version zu versenden ist doch zu aufwendig und langsam. Wie ist es, wenn man von einer Bibliothek direkt angeschrieben wird, und im Namen eines Dritten die Übersendung des PDF eines Artikels von mir erbeten wird?

Antwort:
Es hängt von der Zeitschrift ab. Welche Verlag die Versendung von PDFs erlauben (ob direkt oder über Dritte) und bei welchen Verlagen Sie erst eine schriftliche Erlaubnis einholen müssen, finden Sie im Weblog medinfo. Verlage reagieren auf diese Art der wissenschaftlichen Nachbarschaftshilfe (sie können es sowieso nicht verhindern) oft nach dem Motto: Wo kein Kläger, da kein Richter.

Zusatzfrage:
Warum stellen wir dann eigentlich nicht einen Studenten ein, der für Bibliotheksbenutzer extravagant teure PDF-Artikel direkt von den Autoren anfordert? Wäre doch sicher billiger als häßlich eingescannte Subito-Dokumente zu bestellen, oder?

Antwort:
Ja, genau dies haben sich auch schon andere gefragt. Das erscheint naheliegend. Aber tätsächlich gibt es da einige Untiefen:

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